American Football League Europe wird Mehrheitseigentümer von Rhein Fire und sichert die Zukunft der Franchise im europäischen American Football

Die American Football League Europe (AFLE) hat am Montag mitgeteilt, dass sie im Rahmen des AFLE-Stabilisierungsplans Mehrheitseigentümer der Franchise Rhein Fire geworden ist und damit die Kontrolle über die Franchise übernimmt. Der Eigentümerwechsel beendet eine akute finanzielle Notlage der Franchise, verhindert eine unmittelbar bevorstehende Insolvenz und sichert sowohl die Stabilität als auch die Spielfähigkeit einer der traditionsreichsten Mannschaften im europäischen American Football – über die Saison 2026 hinaus.

Diese Entscheidung spiegelt die Grundphilosophie wider, auf der die AFLE gegründet wurde: eine professionell geführte, langfristig finanzierte American-Football-Liga in Europa, die ihren Franchises in schwierigen Situationen aktiv zur Seite steht, anstatt sie sich selbst zu überlassen.

Mit Rhein Fire geht die AFLE nun einen entscheidenden Schritt über eine reine Unterstützungsmaßnahme hinaus: Durch die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung erhält die Liga die Kontrolle über die Franchise und legt deren Zukunft direkt in ihre eigenen Hände.

Ein Eigentümerwechsel und ein klares Bekenntnis zur Zukunft

„Rhein Fire ist einer der traditionsreichsten und bekanntesten Namen im europäischen American Football. Eine Franchise mit dieser Geschichte verdient mehr als nur ein Rettungspaket. Sie verdient einen Eigentümer, der vollständig in ihre Zukunft investiert “, sagte Moritz Heisler, Geschäftsführer und COO der AFLE.

Er ergänzte: „Genau das liefert der heutige Eigentümerwechsel. Indem die AFLE Mehrheitseigentümer von Rhein Fire wird, unterstützt sie die Franchise nicht mehr nur von außen – wir halten nun die Kontrolle und übernehmen langfristig eine direkte Rolle in ihrer Zukunft, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.“

Stabilität und Spielbetrieb gesichert

Der Eigentümerwechsel sichert den laufenden Betrieb von Rhein Fire vollständig ab und beseitigt das unmittelbare Insolvenzrisiko. Als neuer Mehrheitseigentümer hat die AFLE nun direkten Einblick und Kontrolle über die Finanzen und die Führung der Franchise. Diese Struktur soll sowohl die langfristige Stabilität des Teams als auch die dauerhafte Teilnahme am Spielbetrieb Saison für Saison garantieren.

„Stabilität und Spielbetrieb sind zwei Seiten derselben Medaille“, sagte Heisler. „Spieler, Trainer und Mitarbeiter brauchen die Sicherheit, dass ihre Franchise auch in Zukunft existiert. Fans brauchen die Gewissheit, dass ihr Team in der nächsten Saison und auch danach noch da sein wird. Die Übernahme der Mehrheit an Rhein Fire ist der Weg, wie die AFLE diese Sicherheit gewährleistet.“

Rhein Fire bleibt ein Eckpfeiler des Footballs in Nordrhein-Westfalen

Rhein Fire ist einer der bekanntesten Namen im europäischen American Football, mit einer Geschichte, die bis in die 1990er-Jahre zurückreicht, und einer treuen Fangemeinde in ganz Nordrhein-Westfalen. Unter der Mehrheitseigentümerschaft der AFLE bleibt die Franchise ein vollwertiges aktives Mitglied der Liga – sowohl sportlich als auch organisatorisch.

Mit dem nun vollzogenen Eigentümerwechsel geht Rhein Fire in die Offseason mit finanzieller und operativer Stabilität, anstatt mit der Unsicherheit, die noch vor wenigen Wochen bestanden hatte.

Die Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg, die Heimspielstätte von Rhein Fire in dieser Saison, bleibt eine der Vorzeige-Spielstätten der Liga: Am Sonntag, dem 6. September 2026, wird dort der erste Gold Bowl der AFLE ausgetragen – der Höhepunkt in der ersten Saison der Liga.

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