Die Erleichterung war spürbar. „Wir haben die richtige Antwort geliefert “, sagte
Defensive Coordinator Ray Woodard unmittelbar nach dem 35:0 von Rhein Fire gegen die Paris Lights zu den Fans im Stadt. Sowohl die Offense als auch die Defense hätten ihren Anteil am zweiten Saisonsieg gehabt.
Die Partie lieferte zunächst zähe Kost für alle, die auf ein offensives Spektakel gehofft hatten. Gerade einmal 25 Yards Raumgewinn erzielten beide Mannschaften zusammen in den ersten vier Angriffsserien des Spiels. Rhein Fire-Passverteidiger Christian Matthew sorgte mit seinem abgefangenen Pass von Lights-Spielmacher Evan Hillock für den ersten Höhepunkt im punktelosen Eröffnungsviertel.
Die Interception sorgte für einen Weckruf bei der Rhein Fire-Offense. Quarterback Kenji Bahar führte den Angriff von Fire mit Pässen auf Kaylon Geiger und Chris Mielke tief in die Pariser Hälfte. Running Back Jonathan Scott trug den Ball mit dem ersten Spielzug des zweiten Viertels aus zehn Yards Entfernung in die Endzone. 7:0 für Fire nach dem erfolgreichen Extrapunkt von Sebastian Van Santen.
Mitte des zweiten Viertels konnte Fire den nächsten Fehler der Franzosen ausnutzen. Ein missglückter Snap bei einem Punt der Lights sicherte den Hausherren den Ball an der Vier-Yard-Linie der Gäste. Leichtes Spiel für Jonathan Scott: Mit einem Lauf über zwei Yards erzielte der Running Back aus Panama seinen zweiten Touchdown des Tages.
Die Gäste bekamen zunehmend Probleme, nachdem sich Starting Quarterback Hillock an der Hand verletzt hatte und durch seinen französischen Backup Marouane Dardour ersetzt werden musste. Paris setzte notgedrungen stärker auf das Laufspiel. Running Back Armand Soulerot wurde schnell zur leichten und vorhersehbaren Beute für die Verteidigung von Fire, die ihren ersten Shutout (Zu-Null-Spiel) der Saison feiern sollte. Kurz vor der Pause erhöhte Kenji Bahar mit einem Pass auf Kaylon Geiger aus 20 Yards Entfernung auf 21:0 (PAT Van Santen). Giacomo Di Pauli und Kenji Bahar sorgten im dritten Viertel mit ihren Touchdowns aus drei beziehungsweise vier Yards Entfernung für die weiteren Punkte der Partie in der Schauinsland-Reisen-Arena.
Head Coach Mark Ridgley bedankte sich nach dem Spiel vor allem bei den Fans in Duisburg und hob die Bedeutung des Heimvorteils für das Team hervor. „Ihr seid der Unterschied. Euer Support hat Paris zu Fehlern verleitet, die wir ausnutzen konnten, um den Sieg für euch zu sichern.“ Mit zwei Siegen und einer Niederlage führt Rhein Fire die Nord/West-Gruppe der AFLE an.
Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel für Rhein Fire auf dem Spielplan. Berlin Thunder ist am 21. Juni in Duisburg zu Gast. Kickoff ist um 17:10 Uhr. Tickets für die Partie sind über rheinfire.eu und im Eventim-Ticketshop erhältlich. Im Rahmen des „Salute to Service“-Gamedays bietet Rhein Fire ein besonderes Ticketangebot für Angehörige des Rettungswesens und der Bundeswehr an. Tickets für das Duell gegen Thunder gibt es bereits ab 15 Euro in der Preiskategorie 3. Karten der Preiskategorien 1 und 2 sind für 20 Euro erhältlich. Der schnellste Weg zu den Tickets führt über den offiziellen Ticketshop von Rhein Fire.