Rhein Fire unterliegt den Vienna Vikings 10:24

Rhein Fire hat das erste Favoritenduell der AFLE-Saison verloren. Mit 10:24 musste sich das Team von Cheftrainer Mark Ridgley den Vienna Vikings geschlagen geben. In der Wiener Generali Arena entwickelte sich zunächst ein defensiv geprägtes Spiel. Die ersten Punkte erzielte Rhein Fire gegen Ende des ersten Viertels durch ein 51 Yard Field-Goal von Sebastian Van Santen.

Der Angriff von Fire zeigte bis dahin immer wieder ansatzweise, was möglich sein kann. Abstimmungsprobleme, die bereits früh alle Auszeiten der ersten Halbzeit kosteten, sowie viele unnötige Strafen machten Fire das Leben jedoch unnötig schwer.

„Wir müssen mehr auf die Details achten. Bis zur Halbzeit haben wir sehr gut mitgehalten, sind aber nicht ganz in unseren Rhythmus gekommen“, fasst Offensive Coordinator Rohat Dagdelen die Partie zusammen.

Anfang des zweiten Viertels hätte Rhein Fire die Chance auf einen Momentum Swing gehabt, als Christian Matthew einen Pass von Vikings-Spielmacher Ben Holmes abfangen konnte. Matthew stand an der eigenen 33 Yard-Linie besser zum Ball als der angedachte Wiener Passempfänger Florian Bierbaumer.

Die Fire-Offense konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Bereits nach drei Versuchen und fünf Yards Raumverlust musste Fire seinen Punter Maximilian Eisenhut aufs Feld schicken, um den Ball wieder an die Vikings abzugeben.

Mit Pässen über 18 und 14 Yards auf Darrell Stewart, einer weiteren Strafe gegen Fire sowie effektivem Laufspiel führte Quarterback Holmes seine Vikings in die Redzone von Fire. Der finnische Running Back Kari Pajarinen vollendete die Angriffsserie Mitte des zweiten Viertels mit einem Lauf aus fünf Yards zum Touchdown. Nach dem verwandelten PAT von Dennis Tasic stand es aus Sicht von Rhein Fire 3:7.

Angeführt von Quarterback Kenji Bahar und unterstützt durch eine Pass Interference gegen die Vikings für 26 Yards Raumgewinn konnte Rhein Fire kurz vor der Pause noch einmal in Führung gehen. Jonathan Scott vollendete die Angriffsserie aus sieben Spielzügen und 71 Yards Raumgewinn mit einem Lauf aus zwei Yards Entfernung in die Endzone zum 10:7-Zwischenstand (PAT Van Santen).

Den Vikings gelang in der Schlussminute der ersten Hälfte noch der Ausgleich durch ein Field Goal von Dennis Tasic zum 10:10.

In der zweiten Halbzeit verlor Rhein Fire den eigenen Faden dann fast komplett. Die Vikings hielten die Offense von Rhein Fire im dritten Viertel durch lange Angriffsserien vom Feld. Die eigenen Drives endeten für Fire mit einer Interception der Vikings und einem verschossenen Field Goal.

Wien stellte durch einen Fünf Yard-Touchdown-Catch von Florian Bierbaumer bei noch 1:52 Minuten im dritten Viertel sowie einen Ein-Yard-Lauf von Ben Holmes bei noch 5:35 Minuten im Schlussviertel auf den 10:24-Endstand.

Rhein Fire nimmt viele Erkenntnisse und Hausaufgaben mit in die Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen Paris Lights.

„Gerade in der Offense müssen wir alle einen Ticken besser performen“, so Offensive Coordinator Rohat Dagdelen. „Wenn wir unsere Fehler abstellen, sind wir ein neues Team. Wir haben das Spiel hier weggegeben, Wien hat es nicht gewonnen.“

Am kommenden Samstag (13.06.) spielt Rhein Fire in Woche 4 der AFLE gegen Paris Lights. Kickoff in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg ist um 18 Uhr. Tickets sind über den Eventim-Ticketshop erhältlich.

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